Rundreise in Kappadokien

Ballonfahrt1

Kurz nachdem Friederike und Oliver in Istanbul waren, reiste auch ich mit einer Freundin für eine Woche in die Türkei. Für uns ging es zuerst für eine Nacht nach Antalya und dann gleich weiter nach Kappadokien, zu einem kleinen bezaubernden Landstrich in Zentralanatolien. Wir hatten uns einer Reisegruppe angeschlossen, mit der wir nicht nur die unglaublichsten Orte besichtigten, sondern auch kulinarisch sehr verwöhnt wurden.

Am Mittag erhielten wir immer ein Drei-Gänge-Menü. Neben wenigen Fleischgerichten servierte man uns ganz frisches, sehr schmackhaftes Gemüse in verschiedenen Kombinationen als Vor- oder Hauptspeise. Zum Nachtisch gab es neben getrockneten Früchten häufiger eine Art Milchreis, was nicht jedermanns Geschmack ist. Aber dennoch gab man sich mit uns sehr viel Mühe und wir dankten es, indem wir die oft üppigen Portionen auch artig aufaßen. Abends erwartete uns wieder ein reichhaltiges Buffet in dem Hotel, wo wir die Nächte während unsres Kappadokienauftenthaltes verbrachten. Auch das war sehr reichhaltig an Vor- und Nachspeisen, sodass ich in der Regel die Hauptspeise ausließ. Bei so tollen Vorspeisen brauche ich keine Hauptmahlzeit.

Märkte sahen wir zwar nicht wirklich, doch gab es in den verschiedenen kleinen Orten Stände, an denen man alles Mögliche an Dörrobst, Nüssen, Sirups und allerlei lokal hergestellten Nahrungsmitteln erwerben konnte, was wir selbstverständlich auch taten. Zum Beispiel kauften wir getrocknete Erdbeeren, die ein Gedicht waren. Das meiste andere Trockenobst ist uns hier schon lange bekannt. Interessant fand ich aber beispielsweise diese komischen pilzähnlichen getrockneten Dinger an den Ständen. Es handelte sich – wie wir erfuhren – um getrocknete Auberginen. Das hätte ich nie erraten.

Landschaftlich ist Kappadokien ein Traum. Und jeder, der diese Gegend der Türkei besucht, sollte unbedingt eine Ballonfahrt machen, denn der Blick von Oben gewährt eine gänzlich neue Perspektive auf die Schönheit dieser Gegend.

Nach viel Busfahren und vielen Besichtigungstouren auch der frühchristlichen Höhlenkirchen ging es wieder ab nach Antalya, wo wir endlich unsren Markt in einem früheren Karavanserail fanden, in dem wir dann insbesondere für unsre Daheimgebliebenen kleine Souvenirs kauften, die sich auch garantiert verbrauchen, z. B. Nana-Minze, Sumack, bunten Pfeffer, Tee des Sultans – ein ziemlich heftiges Gebräu, wenn man das Pulver mit kochendem Wasser übergießt, tut aber sehr gut bei grippalen Infekten.

Nun sind schon wieder so einige Wochen ins Land gezogen, dennoch sind mir die Bilder, die sich mir während der Reise einprägten, immer noch sehr lebendig vor Augen. (Astrid)

 

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