Hollerküchlein, auch Holunderblütenküchlein genannt


Gerade im Mai, Juni duftet es ganz intensiv nach Holunderblüten, wenn man durch die Parks spaziert oder fährt. Das war die Tage der Anlass für mich, endlich einmal wieder etwas mit Holunderblüten zuzubereiten. Dafür habe ich auf dem Heimweg von der Arbeit ein paar Holunderblüten gezupft und mich zu Hause an die Arbeit gemacht.

 

Zutaten für 2 Personen mit 10 Blüten für einen süßen Imbiss zum Nachmittagskaffee:

10 Holunderblüten, frisch vom Strauch geschnitten bzw. gepflückt
3 EL Mehl
Milch
1 Ei
1 Prise Salz
Öl für die Pfanne, geschmacksneutral

 

 

Zubereitung:

Mehl in eine tiefe Schüssel geben, so viel Milch hinzugeben, dass beim Vermischen mit dem Schneebesen eine recht flüssige Masse entsteht. Wenn der Teig geschmeidig und ohne Klümpchen ist, die Prise Salz und das Ei hinzutun. Wieder alles gut verrühren.
Einen Teil des Teiges in eine flache Schüssel geben und die Hollerblüten in den Teig stupfen.
Dann das Öl in der Pfanne erhitzen. 3 – 4 Klekse Teig aus der tiefen Schüssel in die Pfanne geben und entsprechend 3 – 4 Holunderblüten auf die Teigklekse setzen. Bei mittlerer Temperatur die Küchlein auf der einen Seite bräunen. Danach umdrehen und die zweite Seite mit den Hollerblüten ebenfalls goldbraun braten. Weiter so verfahren, bis alle Holunderblüten aufgebraucht sind.

Die Küchlein nach dem Braten auf ein Küchentuch legen, um das überflüssige Fett auf den Küchlein zu beseitigen.

Man kann die Küchlein mit Zimtzucker, Ahornsirup oder auch Preiselbeerkonfitüre servieren. Es sollte allerdings nicht eine zu geschmacksintensive Beigabe sein, denn die Holunderblütenküchlein schmecken schon recht delikat und man möchte ja auch etwas von dem Holunderblütegeschmack haben.

(Astrid) 

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