Sommerferien in England und Irland

Dieses Jahr waren Uwe und ich drei Wochen auf den Britischen Inseln.

Unser Urlaub begann in London, wo wir das East End unsicher machten.
Im Vergleich zu den Zeiten vor zwanzig Jahren hat sich kulinarisch sehr viel in der englischen Hauptstadt getan. Nicht nur der Kaffee schmeckt mittlerweile überall sehr gut, sondern auch das Angebot an Nahrungsmitteln und Gerichten ist in London unglaublich reichhaltig und hervorragend. Man muss gar nicht so viel ausgeben, um ein feines Frühstück bestehend aus einem Gemüsebaguette und einem großen Cappuccino zu bekommen. Überall außerhalb der typischen Touristengegenden gibt es kleine Cafés, die einem die Wahl schwer machen. Nach Fisch & Chip-Shops muss man allerdings mittlerweile wirklich auf die Suche gehen. Jamie Oliver sei Dank.

Unser nächstes Ziel war Dublin. Die irische Hauptstadt zeigte sich an unsren ersten Urlaubstagen ganz typisch, zumindest was das Wetter anbelangt. Mal war es sonnig, heiß, mal windig und es regnete ordentlich. Kurz, man musste auf alles gefasst sein.
Auch hier fanden wir schnell nette kleine Cafés und Restaurants neben sämtlichen Fastfood-Restaurants, die die westliche Welt so hergibt. Preislich ist Irland ein wenig teurer als England, aber es gelang uns leicht, bezaubernde Läden zu finden, in denen das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut war.
In einem kleinen Café wurden wir besonders freundlich von einer Französin begrüßt, die schon seit neun Jahren in Dublin lebt und seit zwei Jahren einen ganz niedlichen Laden, das „Little Café“ betreibt. Hätte ich ein Café, dann sähe es genauso aus. Die Betreiberin öffnete an einem Spätnachmittag nur für uns ihr Geschäft, obwohl sie eigentlich schon geschlossen hatte. Danach kamen dann dank des Regens weitere Gäste, sodass wir die Tageseinkünfte noch ein bisschen steigerten.
Natürlich mussten wir auch das obligatorische Gericht der Fisch & Chips einmal probieren. Das taten wir gleich direkt am Meer bei Nieselregen. Trotzdem hat es uns geschmeckt. So ab und zu darf es ja doch auch ein bisschen Junkfood sein.

Galway und Cork waren in Sachen Kulinarik genauso gut wie Dublin. Mein Mann und ich hatten das Gefühl, auf einer kleinen Gourmetreise zu sein. Das glaubt einem keiner, wenn er bzw. sie es nicht selbst erlebt hat. Klar, die Läden mit dem wirklich schlechten Essen gibt es natürlich noch, wie überall, und man muss sich ein bisschen treiben lassen und schauen, wohin man zum Essen geht. Aber zum Abnehmen sollte man nicht auf die Britischen Inseln reisen. Zu unseren Favoriten gehörten verschiedene Foccacias, Omeletts und mit Gemüse gefüllte, getoastete Sandwiches zum Frühstück. Abends haben wir tolle Veggieburger und würzige Pfannkuchen gegessen. Dazwischen gab es dann den ein oder anderen süßen Snack, z. B. Karottenkuchen.

Bei unserer Reise fiel uns mal wieder auf, dass die Briten wie auch die Iren sehr freundlich und hilfsbereit sind. Es verging kein Tag, an dem wir nicht mit irgendeiner wildfremden Person ins Gespräch kamen, sei es des Wetters wegen, sei es, um einfach so ein wenig Smalltalk zu führen, bis der Bus kam. Selbst beim Schwimmen im Atlantik wechselten zwei Kraulerinnen und ich ein paar freundliche Worte ob des hervorragenden Wetters und der tollen See, was an dem Tag auch wirklich zutraf. (Astrid)

 

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