Marseille

Marseille – schon fast mehr Orient als Europa, bunt, laut, lebendig.
Arabisches Viertel, afrikanisches Viertel, Künstlerviertel, gedrängt volle Gassen mit einem Lebensmittelladen nach dem anderen, die Auslagen auf der Straße; Märkte, Patisserien, Cafés und Brasserien – vieles dreht sich ums Essen.
Besonders nett war auch, als wir etwas suchend an einem hübschen Platz vor einem marokkanischen Lokal unserer Wahl standen, aber alle Tische im Freien besetzt waren. Als wir uns jedoch zum Lokaleingang umdrehten, waren die Wirtsleute schon dabei, einen Extra-Tisch für uns ins Freie zu tragen. Die Tajine war sehr gut (vielleicht versuche ich das bei Gelegenheit hier nachzukochen) und frischen Pfefferminztee gab es inklusive in jeder gewünschten Menge. Wir waren so ziemlich die einzigen Gäste im Lokal ohne Kaftan, und ich war wohl die einzige Frau (außer der Wirtin), keiner verstand auch nur ein Wort Englisch (und wir kein Französisch). Trotzdem wurden wir ungemein freundlich bedient und von den Nachbartischen wünschte man uns „bon appétit“.
Hier nur ein paar fotografische Eindrücke, die ich in den wenigen Tagen festgehalten habe.
(Friederike)

 

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