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Käsewindbeutel nach Toulouse-Lautrec


Auf mehrfachen Wunsch stelle ich heute mal ein Rezept von Henri Toulouse-Lautrec vor, das wirklich sensationell ist. Wunderbar als kleiner Snack am Abend zu Wein oder Bier oder auch als „Käse“-Abschluss eines üppigen Menüs.
Der Brandteig ist relativ schnell gemacht und auch nicht wirklich schwierig.
Das Ergebnis ist geschmacklich wie optisch überzeugend. Übrig bleibt da garantiert nichts – unser Rekord mit einem Blech Windbeutel und 6 (eigentlich satten) Personen liegt bei gefühlten 60 Sekunden…


Zutaten für 1 Blech:

1/4 L Wasser
30 g Butter
Prise Salz
150 g Mehl
3 Eier
80 g Gruyère


Zubereitung:

Den Ofen auf 200° C vorheizen.

In einem kleinen Topf das Wasser mit der Butter und dem Salz zum kochen bringen. Das durchgesiebte Mehl unter ständigem Rühren auf einmal zugeben. Bei mittlerer Hitze so lange rühren, bis sich ein Klumpen bildet.

Den Topf vom Herd nehmen und den gewürfelten Käse und die Eier kräftig unterrühren, bis die Masse glatt ist.
Das ist der anstrengenste Teil der Geschichte.

Die Brandteigmasse in einen Spritzbeutel mit großer Tüllenspitze füllen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen
und den Teig in kleinen Häufchen aufspritzen, dabei immer ca. 5 cm Abstand lassen.
25 Minuten goldgelb backen.

(Friederike)

 

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Das Originalrezept stammt aus: „Zu Gast bei Toulouse-Lautrec“, Heyne Verlag, 1993

3 Kommentare

  • Rama

    Ich dachte schon, dass ihr den Brandteig mit Käse gefüllt habt, aber so gefällt es mir noch viel besser.
    Brandteig ist gar nicht so schwierig und in Kombi mit dem Gruyère einfach nur lecker.
    Das nächste Mal muss ich sofort 2 Bleche machen, 1 reicht uns einfach nicht
    LG

  • Bettina

    Hier eine glutenfreie Variante: Statt Mehl Kartoffelstärke verwenden und diese zusammen mit dem Salz kalt mit dem Wasser verrühren. Butter dazugeben und unter Rühren erhitzen, bis die Masse so dick ist, daß sich ein Kloß bildet. Rest wie beschrieben. Man kann die Masse auch im Waffeleisen backen.

  • Friederike

    ui, das ist eine tolle Idee mit dem Waffeleisen – so muss man nicht immer den Backofen hochfahren
    und eine glutenfreie Abwandlung ist sicher auch interessant für einige Leser… vielen Dank dafür!
    Friederike

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