…einfach mal eine Peperonata (und dazu gibt`s einen Wolfsbarsch)


An meine erste selbstgemachte Peperonata kann ich mich noch gut erinnern: ich war gerade 16 Jahre alt und unser Au-Pair-Mädchen aus Turin versuchte, mir die Grundlagen der italienischen Küche beizubringen. Dieses Rezept basiert im Wesentlichen auf ihrem Peperonata-Grundrezept, nur habe ich mich im Laufe der Jahre an ein paar geschmacklichen Varianten versucht…
Als Beilage (oder andersherum?) gibt es ein arosiertes Wolfsbarschfilet.

 

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Zutaten:

2 Paprikaschoten, am besten eine rote und eine gelbe
1 kleine rote Zwiebel
Olivenöl
1 Dose gute italienische Tomaten, gehackt
1 EL Kapern
1 Tl Zucker
1-2 TL Apfelessig
1 TL Romesco-Sauce (ersatzweise ein paar Tropfen Chili-Öl)
Salz, Pfeffer
Piementon Dulce (ersatzweise süßes Paprikapulver)
frische Petersilie, gehackt

pro Person 1 Wolfsbarschfilet
Salz, etwas grob gemahlener Pfeffer
etwas Olivenöl
etwas Butter

 

Zubereitung:

Die Paprika entkernen und waschen, in gröbere, mundgerechte Stücke schneiden. Wer empfindlich auf die Schale ist, kann sie vorher auch mit einem Sparschäler schälen.
Die Zwiebel vierteln und in dünne Scheiben schneiden.
Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Paprika hinein geben. Einige Minuten unter Rühren anbraten, dann die Zwiebeln zugeben und weiterrühren, bis die Paprika gerade anfängt zu bräunen. Nun die Tomaten und die Kapern unterrühren und alles mit dem Essig, der Romesco-Sauce, der Paprika, dem Zucker, dem Salz und dem Pfeffer abschmecken.
Köcheln lassen.

Inzwischen das Wolfsbarschfilet salzen und pfeffern. Etwas Olivenöl in eine Pfanne geben und die Filets mit der Hautseite in das kalte Öl legen (bei heißem Öl ziehen sie sich zusammen). Die Pfanne erhitzen und die Fische 2-3 Minuten anbraten (ohne zu wenden). Nun ein Stück Butter zugeben und mit einem Löffel die Oberseite der Fische immer wieder mit dem heißen Fett begießen, bis sie gar sind (das heißt, wenn das Fleisch weiß ist). Sofort servieren.

Die Peperonata hält im Kühlschrank 2-3 Tage und schmeckt auch kalt wunderbar als Antipasto mit etwas Weißbrot.

(Friederike)

 

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