Una bella spaghettata! Pasta ai Calamari


Heute gibt es ein klassisches italienisches Pasta-Gericht, allerdings etwas für die eher unerschrockenen Küchenhelden unter uns. Will heißen, zu empfindlich sollte man nicht sein, denn heute verarbeiten wir frische Calamari und das ist vermutlich nicht jedermanns Sache.
Wer allerdings die Möglichkeit hat, frische Calamari zu bekommen, sollte sich einfach mal dran trauen,
es lohnt sich – kein Vergleich zu dem handelsüblichen Tiefkühl-Gummi!

 

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Zutaten (für 2):

200 – 250 g kleine Calamari/Sepia, unbedingt frisch
1 Dose gute italienische Flaschentomaten
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 kleiner Peperocino
etwas Olivenöl
Schuss Weißwein
frische Petersilie, gehackt
Salz, Pfeffer, Prise Zucker
Spaghettini (oder andere Pasta nach Wahl)

 

So geht`s:

Zunächst bereiten wir die Calamari vor: Mit einem kräftigen Ruck und leichter Drehung zieht man den Kopf aus der Tube. Die Füßchen direkt unterhalb der Augen mit einem Schnitt vom Kopf trennen. Die Füßchen beiseite legen, den Rest vom Kopf wegschmeißen. In der Mitte der Füßchen befindet sich der Schnabel; dieser wird durch einfaches Herausdrücken entfernt und ebenfalls weggeschmissen.
Aus den Tuben den Knochen heraus ziehen (der ist transparent und – nein – nicht aus Plastik). Jetzt am besten mit Drehung und etwas Druck die Innereien komplett aus der Tube entfernen (das ist etwas unschön, aber man gewöhnt sich). Anschließend mit den Fingern die violette Haut von der Außenseite der Tube abziehen und die Tube unter fließend Wasser innen und außen gut ausspülen. Jetzt sind die Tuben fertig und können in Streifen/Ringe geschnitten werden.

Der Rest ist nun denkbar einfach:
Pasta wie gewohnt kochen.

Zwischenzeitlich die Calamari (die Ringe und die Füßchen) unter häufigem Rühren ein paar Minuten in etwas Olivenöl anbraten, den Knoblauch zugeben und kurz weiterrühren. Mit einem guten Schuss Weißwein ablöschen. Nun die gehackten Tomaten und den (ganzen) Peperocino zufügen, alles ca. 10-15 Minuten köcheln lassen.
Wer es nicht so scharf mag, fischt den Peperocino vorzeitig aus der Sauce.
Am Schluss mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken und die Petersilie unterrühren.

Pasta mit der Sauce servieren.
Eccoci qua – una bella pasta!

(Friederike)

 

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Dieses Rezept ist ein Beitrag zum Blog-Event “Italien Event” bei Küchenplausch

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