Rotes Thai-Curry

Curry_in Schale

Schon lange habe ich einem lieben Freund versprochen, ein selbst gemachtes rotes Thai-Curry auf unsren Küchenblog zu stellen.
Anregungen zu meinem selbst gemachten roten Curry habe ich in einem vegetarischen Kochbuch aus Thailand gefunden, sodass ich ohne die vorgefertigte rote Paste aus dem Asialaden ausgekommen bin.
Alle Zutaten für das Gericht findet man im Asialaden, manches auch im ganz normalen Gemüseladen.

 

Zutaten für 2 – 3 Personen:

1 Tasse Basmatireis
1 rote Paprika

1 kleiner Zucchino
1 Pck. Zuckererbsen
1 Pck. Babymais
1 Bund Pack Choi (3 Stück)
250 ml Kokosmilch
Einige Blätter Thai-Basilikum

 

Pak_ChoiThai_Curry_GewuerzeThai_Curry_GemüseChilis

 

Für die Currymischung:

1 – 2 Chilischoten (die Schärfe hängt vom eigenen Gusto ab, wir mögen’s scharf), Samen entfernen
2 Zwiebeln, gewürfelt
1 große bzw. 2 kleine Knoblauchzehen, gewürfelt
½ TL dünn geschnittenen Galgant
1 Zitronengrasstängel, äußere Blätter evtl. entfernen, trockenes oberes Ende, hartes unteres Ende abschneiden, dann in ganz feine Ringe geschnitten
2 Kaffirlimettenblätter, fein geschnitten
2 Korianderwurzeln, geschält, fein geschnitten
5 Pfefferkörner
1 TL Salz
2 TL Koriandersamen
½ TL Cumin (Kreuzkümmel)
 

Thai_Curry_Gemuese_geschnittenThai_Curry_Moerser

 

Zubereitung:

Zuerst die Tasse Reis ein wenig in Wasser einweichen. Dafür gibt man den Reis in ein Sieb, das man in einen mit kaltem Wasser gefüllten Topf stellt. Nach ca. 10 Minuten wird der Reis in dem Wasser gewaschen. Das Ganze noch einmal wiederholen, bis das Wasser, das aus dem Reis fließt, klar ist.
Nun bringt man zwei Tassen gesalzenen Wassers zum Kochen und fügt den Reis hinzu. Wenn er am Kochen ist, dreht man die Herdplatte ganz ab und lässt den Reis in den nächsten 20 Minuten garen. Selbst wenn es ein wenig länger mit der Zubereitung des Currys dauert, bleibt der Reis noch lange heiß. Man sollte den Deckel nicht abheben.

Dann begibt man sich an die Zubereitung des Currys:
Alle zerkleinerten Zutaten für die Currymischung in einen Mörser geben und alles so lange mahlen, bis ein einheitlicher Brei entstanden ist. Die Masse zur Seite stellen.
Anschließend das Gemüse vorbereiten. Die Paprika halbieren, die Samen und das Weiß innen entfernen. Die Schotenhälften waschen und in kleine Stücke schneiden. Den Zucchino waschen, die Enden abschneiden und in Scheibchen schneiden. Die Zuckererbsen waschen, die Enden abschneiden und mögliche Fäden an den Seiten abziehen. Den Babymais von Fäden befreien, waschen, zerkleinern.
Den Pak Choi unten abschneiden, in mundgerechte Stücke zerteilen und in einem Sieb waschen.
Den Thai-Basilikum von den Stängeln zupfen und waschen. Auf einem Küchentuch trocknen lassen, zur Seite legen.

Idealerweise arbeitet man nun mit einem Wok:
½ Tasse Kokosmilch in den Wok geben, erhitzen und die Gewürzmischung dazugeben. Alles gut verrühren und zum Kochen bringen. Nun das Gemüse, bis auf den Pak Choi, hinzufügen, die restliche Kokosmilch dazugeben, alles gut verrühren und aufkochen lassen. Den Herd auf mittlere Temperatur zurückschalten und das Gemüse so lange köcheln, bis es fast gar ist. Kurz zuvor noch den Pak Choi dazugeben und das Curry fertigkochen.
Achtung: Das Gemüse nicht zu weich werden lassen. Es verliert zum einen die Farbe, zum anderen schmeckt es knackig einfach besser.

 

AsiaschaleThai_Curry_im_Wok 

 

Wenn alles fertig zubereitet ist, für jeden Reis in eine Schale geben, darauf das Gemüse verteilen und mit frischem Thai-Basilikum garnieren. Isst man aus einer asiatischen Schale, gehören Stäbchen dazu.
Ansonsten kann man das Curry mit dem Reis auch auf einem flachen Teller servieren und mit Messer und Gabel essen.

Tipp: Das Gemüse sollte so fein geschnitten sein, dass man es gut mit Essstäbchen packen kann.

(Astrid)

 


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