Kartoffelsalat mit Chorizo und Fenchel

Ich bin ja schon immer ein Fan der verschiedensten Kartoffelsalate (nur mit der nordddeutschen Mayonaise-Version habe ich gewisse Probleme). Mit diversen Zutaten kombiniert kann sich daraus sogar oft eine kleine Hauptmahlzeit ergeben.
Bei dieser Variante habe ich mich (mal wieder) von der spanischen Küche inspirieren lassen. Dabei habe ich ausgiebig getestet, welche der Komponenten nun roh und welche angebraten sein muss – das Ergebnis ist ziemlich lecker.

 

Man nehme:

4 gute, mittelgroße festkochende Kartoffeln, gerne auch rote
1 Fenchelknolle mit Grün
1 kleine oder 1/2 große rote Zwiebel
6 etwas dickere Scheiben Chorizo, grob gewürfelt oder halbiert
Olivenöl
Balsamico, etwas Apfelessig (wer hat, kann auch Sherryessig verwenden)
Salz, Pfeffer
wenn vorhanden, etwas Koriandersamen

 

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Und so geht’s:

Als erstes die Kartoffeln mit in einem kleinen Topf mit Wasser bedecken und mit etwas Salz zum Kochen bringen, danach bei kleiner Hitze garen.

Zwischenzeitlich den Fenchel vierteln. Den Strunk entfernen und die Fenchelstücke in Scheiben schneiden. Das Fenchelgrün fein hacken und für später beiseite stellen.
Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Fenchelscheiben darin kurz und kräftig anbraten. In eine Schüssel geben.

Die Chorizoscheiben/-stücke ebenfalls in der Pfanne kurz anschwitzen und mitsamt dem ausgetretenen Öl zum Fenchel geben.

Die Zwiebel in Viertelringe schneiden und (roh) gleichfalls in die Schüssel geben.

Sobald die Kartoffeln gar sind, abgießen, schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zu den anderen Zutaten geben und alles vorsichtig mischen.
Mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und ein paar Esslöffeln Balsamico und Apfelessig nach Geschmack abschmecken.

Falls vorhanden, etwas frisch gemörserten Koriandersamen hinzufügen und alles mit dem Fenchelgrün bestreuen.

Dazu passt hervorragend ein frischer, gebratener Salzwasserfisch, zum Beispiel Dorade oder Wolfsbarsch.

 

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(Friederike)

 

Dieses Rezept ist ein Beitrag zum Blog-Event
“Imbiss mit Biss” bei happyplate

 

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