Kapuzenshirts, auch Hoodies genannt

Friederike schreibt ja schon seit geraumer Zeit zu ihren Nähkreationen. Nun möchte ich mich auch mal dranmachen und ein bisschen was von mir vorstellen.

Ich persönlich arbeite gerne mit Jersey. Mit meiner Nähmaschine läuft das auch wie am Schnürchen. Auf das Gerät, eine Bernina – zugegebenermaßen nicht das teuerste Modell, bin ich auch mächtig stolz. Nachdem ich nämlich durch ein paar Nähkurse an der VHS wirklich Feuer für das Hobby Nähen gefangen und meine 30 Jahre alte Pfaff aufgegeben hatte, habe ich mich für dieses Qualitätsprodukt entschieden und es aus dem Fachhandel hier in München nach Hause geschleppt. Nach ein paar Diskussionen mit der automatischen Einfädelhilfe und Rücksprache mit einer Fachfrau bin ich wirklich sehr glücklich und zufrieden mit der Maschine.

Aber nun zu meinen Projekten. Friederike hat mir als Blutsgeschwister-Fan ein Nähbuch aus diesem Hause geschenkt und darin fanden und finden sich immer noch einige sehr interessante Schnittmuster. Unter anderem habe ich zwei Hoodies genäht. Das erste Kapuzenshirt  habe ich fest nach Vorlage gearbeitet. Es ist von einer Seite tragbar und zugegebenermaßen groß genug, auch wenn ich noch ein paar Kilo mehr hätte. Ich liebe dieses Teil, trage es zu Jeans, schwarzen Hosen oder einfachen, unifarbenen Röcken.

 

Mein zweites Hoodie war im Entstehungsprozess etwas komplexer, denn es ist ein Wendeshirt. Hier habe ich nicht etwa zuerst die eine Seite, dann die andere genäht, um sie schließlich zusammenzufügen, sondern ich habe ein Jerseymaterial gekauft, das zwei Oberseiten hat, eine gepunktete Seite und eine gestreifte Seite. Die beiden Stoffe sind miteinander verwoben. Um das Kapuzenshirt auf beiden Seiten tragen zu können, musste ich überall Kappnähte anfertigen, also schön versäumte Nähte. Schwer ist das zwar im Allgemeinen nicht, aber an so manchen Stellen, z. B. bei den Bündchen war das Ganze dann doch recht kompliziert. Schließlich habe ich mein Werk dann doch innerhalb von einem ganzen langen Wochenende hinbekommen und ich bin recht stolz darauf.

Ein paar Fotos zum Entstehungsprozess und dem Ergebnis findet ihr hier unten.

 

An einigen Stellen habe ich zunächst mit einem Heftfaden die Nähte geheftet. Manchmal reichte auch das Heften mit extra langen Stecknadeln.

 

Bei der Kapuze hat es sich gelohnt, mit einem Perückenkopf zu arbeiten, sodass die Nähte schön abgerundet wurden.

Und so sieht das Ganze dann angezogen aus – mal sorum, mal andersherum.

(Astrid) 


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