Feigeneis

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Kreative Küche ist ja leider schon etwas in Verruf – anstatt Offenbarung allzu oft Label für „originelle“ kulinarische Offenbarungseide.
Was aber tun, wenn die Feigen („mmh, lecker“) schon gekauft sind, dann aber kein Rezept für Feigeneis zu finden ist? Improvisieren!
Der grüne Geruch der frisch geschnittenen Feigen hat zum Riesling inspiriert, und beim Abschmecken war Friederikes Ruf nach Rosmarin ebenso überraschend wie sofort einleuchtend.


1 Grundrezept Eis aus:

100 ml Sahne
300 ml Milch
3-4 Eigelb, je nach Größe
150 g Zucker

ca. 300 g grüne Feigen
1 TL Waldhonig
½ Linse Palmzucker
¼ Tasse Riesling
1 kleiner Zweig Rosmarin
1-2 Anissterne
Walnüsse
2 EL Zucker
etwas Sahne

1 Grundrezept Eis zubereiten.
Dabei, wenn man mag, die Sahnemilch zusammen mit Bourbonvanille aufkochen.

Feigen schälen und kleinschneiden, mit einem Schuss Riesling aufkochen.
Waldhonig, Rosmarin, Anissterne und Palmzucker dazu.
Unter Rühren stark einkochen, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Walnüsse knacken + hacken.
2 EL Zucker mit ½ Tasse Wasser aufkochen, bis es weißblasig ausschäumt.
Schuss Sahne dazu und einmal durchschlagen.
Gehackte Walnüsse dazu, kurz unterrühren und sofort aus der Pfanne nehmen.

Die ausgekühlten Zutaten unter das Eis ziehen.

(Oliver)

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